So erfordert meine Pflicht, in ihm und für ihn zu
leben;
er ist meines Lebens Licht; meinen Jesus lass ich
nicht.
ihm hab ich voll Zuversicht, was ich bin und
hab, ergeben.
Alles ist auf ihn gericht't;
meinen Jesus lass ich nicht.
lass das letzte Tageslicht mich auf dieser Welt erreichen;
wenn der Lebensfaden bricht: meinen Jesus lass ich nicht!
Jesus wünscht sie und sein Licht, der mich hat mit Gott
versöhnet,
der mich frei macht vom Gericht; meinen Jesus lass ich
nicht!
Christus wird mich für und für zu dem Lebenswasser leiten.
Selig, wer mit mir so spricht: Meinen Jesus lass ich nicht!
Christian Keimann
1658
1.
Meinen
Jesum lass ich nicht, weil er sich für mich gegeben.
So erfordert meine Pflicht, in ihm und für ihn zu leben;
er ist meines Lebens Licht; meinen Jesum lass ich nicht!
2.
Jesum
lass ich ewig nicht, weil ich soll auf Erden leben;
ihm hab ich voll Zuversicht, was ich bin und hab, ergeben.
Alles ist auf ihn gericht´t;
meinen Jesum lass ich nicht!
3.
Lass
vergehen das Gesicht, Hören, Fühlen mir entweichen;
lass das letzte Tageslicht mich auf dieser Welt erreichen;
wenn der Lebensfaden bricht: meinen Jesum lass ich nicht!
4.
Ich
werd ihn auch lassen nicht, wenn ich nun dahin gelanget,
wo vor seinem Angesicht frommer Christen Glaube pranget.
Mich erfreut sein Angesicht; meinen Jesum lass ich nicht!
5.
Nicht
nach Welt, nach Himmel nicht meine Seel in mir sich sehnet;
Jesum wünscht sie und sein Licht, der mich hat mit Gott
versöhnet,
der mich frei macht vom Gericht; meinen Jesum lass ich
nicht!
6.
Jesum
lass ich nicht von mir, geh ihm ewig an der Seiten;
Christus wird mich für und für zu den Lebensbrunnen leiten.
Selig, wer mit mir so spricht: Meinen Jesum lass ich nicht!
Christian Keimann
1. Meinen Jesum lass ich nicht. Weil er sich für mich gegeben,
so erfordert meine Pflicht, klettenweis' an ihm zu
kleben;
Er ist meines Lebens Licht; meinen Jesum lass ich nicht.
2.
Jesum lass ich nimmer nicht, weil
ich soll auf Erden leben;
Ihm hab' ich voll Zuversicht, was ich bin und hab', ergeben;
Alles ist auf ihn gericht't; meinen Jesum lass ich
nicht.
3.
Lass vergehen das Gesicht, Hören,
Schmecken, Fühlen weichen,
Lass das letzte Tageslicht mich auf dieser Welt erreichen,
wenn der Lebensfaden bricht; meinen Jesum lass' ich nicht.
4. Ich werd' ihn auch lassen nicht, wenn ich nun dahin
gelanget,
wo vor seinem Angesicht frommer Christen Glaube pranget;
Mich erfreut sein Angesicht; meinen Jesum lass ich nicht.
5.
Nicht nach Welt, nach Himmel nicht
meine Seele wünscht und sehnet;
Jesum wünscht sie und sein Licht, der mich hat mit Gott versöhnet,
der mich freiet vom Gericht; meinen Jesum lass ich nicht.
6.
Jesum lass ich
nicht von mir, geh' ihm ewig an der Seiten;
Christus wird mich für und für zu dem Lebensbächlein leiten.
Selig, wer mit mir so spricht; Meinen Jesum lass ich nicht!
1+6: Christian Keimann 1658; 2-5: Umdichtung eines unbekannten Bearbeiters