Zum Gebrauch der TiC-Arbeitsblätter
Etwa 1989 haben wir in der Gemeinde Bad
Kissingen in einem Hauskreis "Training im Christentum 0"
durchgearbeitet, leider mit wenig Gewinn. Das lag daran, daß wir eine falsche
Methode benutzten. Gutes Werkzeug ist
aber nur dann gut, wenn man es richtig gebraucht und um den richtigen
Gebrauch der Trainingskurse geht es mir in den vorliegenden Arbeitsblättem.
1990/91 hatte ich Gelegenheit, in Jean
Gibson's Heimatgemeinde in San Leandro (Kalifornien) den effektiven Einsatz der
Trainingskurse kennenzulernen. Seitdem
haben wir damit in der Gemeinde Bad Kissingen sehr positive Erfahrungen
gemacht, die ich gerne weitergeben möchte.
Ich bin nämlich davon überzeugt, daß die Kurse bei entsprechendem
Einsatz sehr gewinnbringend sein können.
Grundsätzliches zur Methode
Der Inhalt der einzelnen Lektionen
sollte im günstigsten Fall fünfmal bzw. in fünf Schritten vermittelt werden.
1. Sorgfältiges Lesen der Lektion
Jeder Teilnehmer eines TIC-Kurses
sollte sich zu Hause mit dem Text der Lektion vertraut machen und die
angegebenen Bibelverse nachschlagen.
2. Beantwortung der Fragen
Von jedem Teilnehmer wird erwartet, daß
er die Fragen am Ende der Lektion beantwortet.
Dies sollte zweckmäßigerweise auf einem gesonderten kopierten Blatt
geschehen, das dann vom Kursleiter eingesammelt werden kann.
3.Einführungsvortrag in die Lektion
Die Teilnehmer kommen vorbereitet zum
Treffen (z.B. in einem Hauskreis) zusammen
und hören einen kurzen Einführungsvortrag.
Dieser sollte nicht länger als 15-20 Minuten dauern. Der Vortragende sollte darin die
wichtigsten Wahrheiten der Lektion erklären. Solch eine Einführung ist von Vorteil,
weil damit ein guter Grund gelegt wird
für das Gespräch. Außerdem gibt die
Einführung einen Einstieg in das Thema für solche, die aus irgendeinem Grund
unvorbereitet kommen.
Für jede Lektion habe ich eine mögliche
Gliederung entworfen. Wer damit etwas
anfangen kann, kann sie als Gerüst benutzen.
Mancher wird lieber eine eigene Gliederung erstellen, die ihm mehr entspricht.
Sehr empfehlen möchte ich die
Verwendung von einigen guten Illustrationen bei jedem Vortrag. Diese können eine entscheidende Hilfe sein,
eine geistliche Wahrheit zu verdeutlichen.
Im Anhang nenne ich ein Beispiel für eine gute Illustration und weise
auf entsprechende Literatur hin.
Zum Gebrauch der TiC - Arbeitsblätter Seite 2
4. Das Gespräch über die Lektion
Das ist das Kernstück der Belehrung und
dafür sollte genügend Zeit vorhanden sein (mindestens 60 Minuten). Der Gesprächsleiter hat die Aufgabe, durch
geschickte Fragen die Teilnehmer zum Verständnis des jeweiligen Prinzips zu
führen, das hinter jeder Frage steht. Es
reicht keineswegs aus, nur die richtige Antwort herauszufinden. Wesentlich ist es, daß möglichst jeder
Teilnehmer die grundsätzliche Wahrheit jeder Antwort wirklich erfaßt. Aus diesem Grund habe ich diese
Arbeitsblätter geschrieben, in denen ich das jeweilige Prinzip aufzeige und
Zusatzfragen vorschlage.
Das Prinzip soll deutlich machen,
welche geistliche Wahrheit verstanden werden soll.
Die Zusatzfragen sollen dazu dienen,
zur grundsätzlichen Wahrheit hinzuführen. Der
Gesprächsleiter sollte auch eigene
Zusatzfragen verwenden, bis er sicher ist, daß die Teilnehmer das Prinzip
verstanden haben. Für den Lemerfolg ist
es entscheidend, daß der Teilnehmer selbst durch Fragen dahin geführt wird, die
richtige Antwort zu formulieren (auszusprechen) und auch zu wissen, warum die
Antwort richtig ist. Eine Wahrheit, die
man selbst gefunden und ausgesprochen hat, prägt sich erheblich besser ein als
nur Gehörtes. Dadurch wird ein
oberflächliches Wissen vermieden, wie es leider oft anzutreffen ist. Natürlich geht es letztlich bei diesen Kursen
nicht um Wissensvermittlung, sondern um Lebensveränderung, aber vor der
Anwendung muß das richtige Verständnis stehen.
Als Hilfe für die Leitung eines Gesprächskreises beachte bitte auch die
Tips zur Gesprächsführung.
5. Das Durchsehen des ausgefüllten
Fragebogens
Wenngleich sich dieser Punkt nicht
immer verwirklichen läßt (vor allem bei TIC 0, wenn die Teilnehmer nicht
gläubig sind), sollte er angestrebt werden.
Der Kursleiter sollte die jeweiligen Antworten mit ermutigenden und
lobenden Bemerkungen versehen, wenn sie richtig sind. Das ist sehr motivierend! Sind die Antworten falsch, sollten sie in
einer guten Weise berichtigt werden. Bei
gravierenden Fehlern sollte der Leiter den Teilnehmer persönlich darauf
ansprechen.
Durch diese fünf Schritte wird der
Teilnehmer - seine aktive Mitarbeit vorausgesetzt - wirklich vertraut werden
mit dem jeweiligen Thema und er sollte in der Lage sein, die gelernte,
verstandene Wahrheit in seinem Leben anzuwenden.
Es ist mein Wunsch und mein Gebet, daß
das an vielen Orten geschieht. Möge Gott
Gnade schenken, daß bei der Durchführung dieser Trainingskurse zahlreiche
Menschen zum lebendigen Glauben kommen und Gläubige befestigt werden und
Wachstum im Herrn erleben.
Anhang: Beispiel für eine geeignete Illustration
Beim Thema Stellvertretung kann man
z.B. folgende Illustration verwenden :...
In den Urwäldern Südamerikas müssen Hirten manchmal ihre Büffelherden über
den Fluß bringen, wenn auf der einen Seite alles abgeweidet ist. Im Fluß sind aber Piranhas, beutegierige
Fische mit scharfen Zähnen. Deshalb
nehmen die Hirten einen Büffel, ritzen ihn blutig und treiben ihn ins
Wasser. Die Piranhas fallen über ihn her
und haben ihn bald bis auf das Skelett abgenagt. Oberhalb dieser Opferstätte
hat inzwischen die übrige Herde den Fluß überquert und ist so gerettet.
So hat auch der Herr Jesus durch Sein einmaliges Opfer eine große Herde vor
dem Tod bewahrt. (Entnommen aus dem Buch "Hört ein Gleichnis").
Literaturhinweise
* Hört ein Gleichnis. Beispiele für die Wahrheiten der Bibel
* Mach ein Fenster dran ! Beispiele für die
Wahrheiten der Bibel 2
Diese beiden Bücher sind herausgegeben von Heinz Schäfer im Christlichen
Verlagshaus GmbH Stuttgart.
Meines Wissens gibt es auch noch zwei Folgebände in dieser Reihe
"Beispiele für die Wahrheiten der Bibel".
Für den englischsprachigen Leser:
* Illustrations for Biblical Preaching Edited by Michael P.Green
Baker Book House, Grand Rapids, Michigan 49516
* Our Daily Bread -For Personal and Family Devotions.
In diesen Heftchen sind kurze Gedankenanstöße zu einem biblischen Text,
sehr oft mit einer treffenden Illustration versehen.
Zu bestellen sind die Heftchen bei:
Radio Bible Class
Box 1, Camforth, Lancs., England LA5 9ES
Nun wünsche ich allen Lesern Gottes reichen Segen beim Arbeiten mit diesen
Büchem und mit diesem Material.
(Wolfgang Seit, Hardgraben 4, 97688 Bad Kissingen, 0971/65036)
TiC 0 Lektion 1
Dein Wort
ist Wahrheit
1 ) Prinzip. Wahrheit existiert
Zusatzfragen: Was wäre, wenn Antwort a
richtig wäre ? Welche Konsequenzen hätte es für uns, wenn b oder c richtig
wären ? Warum ist unser Verständnis von Wahrheit wichtig für unser Leben ? (Was
wir für wahr halten, wird unser Leben prägen).
2) Prinzip:
Vermittlung der Wahrheit vor Christus (oder-.
Die Quelle der Wahrheit)
Zusatzfragen: Was ist ein Prophet ? (Grundsätzlich jemand, der Gottes Wort
von Gott empfängt und an Menschen weitergibt, was nicht notwendigerweise
Zukünftiges beinhalten muß). Zu Frage 2
c siehe Verse wie 2. Petr . 1,21 und 2. Tim. 3,16.
3) Prinzip. Die größte Quelle der Wahrheit
Zusatzfragen: Zu 3 a siehe auch Joh. 1 . Was bedeutet es, daß Jesus das Wort
Gottes genannt wird ? (ER ist d i e Mitteilung Gottes an die Menschen ! ) Wer
kann nur eine solche Aussage machen wie in Joh. 14,6 ? (Eigentlich nur Gott).
4) Prinzip:
Die Schrift, bestätigt durch Christus (Das Zeichen der Wahrheit)
Zusatzfragen: Was sagt uns dieser Vers (Luk. 24,44) über den Hauptinhalt des
Alten Testamentes ? (Jesus ist eigentlich der Hauptinhalt. Luther sagt: Die Schrift treibt Christus. )
Jesu Stellung zu den AT-Begebenheiten war, daß ER sie wörtlich und historisch
nahm. Welche Stellung sollten wir zu
diesen AT-Begebenheiten einnehmen? (Am besten dieselbe wie der Herr Jesus auch
!)
5) Prinzip:
Die Bibel muß angenommen oder abgelehnt werden als Ganzes.
(Die Einheit der Bibel in AT und NT)
Zusatzfragen: Was passiert, wenn w i r uns aussuchen, was wir für wahr
halten und was nicht? (Wir sind dann der Richter über das Wort Gottes).
6) Prinzip. Wahrheit, bestätigt im NT
Sie empfingen die Worte von Gott, sie
waren Auqenzeugen.
Zusatzfrage: Waren sie
zuverlässige Augenzeugen ?
7)Prinzip: Wahrheit mißverstanden
Zusatzfrage: Gibt es heute auch noch religiöse Führer, die einen ähnlichen
Fehler begehen? (An dieser Stelle evtl. kurzer Hinweis auf die Bibelkritik, die
ja so verbreitet ist).
8)Prinzip: Ziel (oder Zweck) der Wahrheit
Zusatzfragen: Geht es nur um Wissensvermehrung, wenn wir
die Bibel studieren? Mit welcher Haltung sollten wir an die Bibel herangehen ?
(Bereitschaft zum Gehorsam, das zu tun, was wir erkennen).
9)Prinzip: Was glaubst du, ist die
Bibel?
Wenn jemand d ankreuzt, frage konkret nach den
Widersprüchen.
TiC0 Lektion
2
Die Person Gottes
1) Prinzip:
Biblische und falsche Ansichten über Gott
Zusatzfragen: Was wäre, wenn Gott eine Idee, eine Kraft, ein Mensch wäre ?
(Verdeutliche die Konsequenzen jedes dieser falschen Konzepte). Was sind die Begrenzungen dieser falschen
Konzepte? (Wenn Gott z.B. nur eine Idee oder Kraft wäre, könnten wir nie eine
Beziehung zu Ihm haben). Welche
Konsequenzen hat Antwort d?
2) Prinzip:
Persönliche Vorstellung von Gott
Zusatzfragen: An was denkst du zuerst, wenn du an Gott denkst? Was sind einige richtige biblische
Bezeichnungen für Gott (z.B. Hirte, König, Richter, Heiland, Zufluchtsort,
Schirm etc.) und was sagen uns diese Bezeichnungen über Gott ?
3) Prinzip:
Vorstellung von Gott
Zusatzfrage:
Was muß alles in einer guten Antwort enthalten sein?
(Vorschläge:
Geist, ewige Existenz, Schöpfer, höchste Autorität,
Vollkommenheit, Liebe zu allen Menschen, Richter jedes Menschen, Gottes Selbstoffenbarung
in Jesus, Gottes Wunsch nach Gemeinschaft mit den Menschen).
4) Prinzip. Die
Selbstverständlichkeit (oder Offensichtlichkeit) der Existenz Gottes
Frage zu 4 a: Warum hat es Gott nicht nötig, sich selbst zu beweisen oder
Seine Existenz zu rechtfertigen ?
Frage zu 4 b) Was sollten wir tun
im Licht der Existenz Gottes ? (Ihn verherrlichen, Ihm danken).
Fragen zu 4 c) Falls du nicht an die Existenz Gottes glaubst, was würde
dich überzeugen ? Vor 2000 Jahren haben viele Menschen in Israel Jesus Christus
persönlich gesehen, haben sie deshalb auch an Ihn geglaubt ? Wenn nein, warum
nicht?
5) Prinzip:
Biblische Sicht von Gott
Zusatzfragen: Woher wissen wir, daß Antwort d nicht richtig ist ? Wie beeinflußt deine Vorstellung von Gott
dein Leben ?
6) Prinzip: Frage nach der Existenz von anderen Göttern bzw. Götzen
Zusatzfrage: Was steht hinter Götzen ? (vgl. dazu 1. Kor. 10,19 - 20).
7)
Prinzip: Die Dreieinheit (oder Dreieinigkeit) Gottes
Gibt es irgendwelche Beispiele, die uns helfen, Gottes Dreieinheit. zu
verstehen ?
(evtl. Beispiel von Wasser in den
Erscheinungsformen Wasser, Wasserdampf und Eis bei gleicher chemischer Formel).
Letztlich ist dieses Konzept für den menschlischen Verstand nicht wirklich
völlig faßbar, aber trotzdem eine Tatsache, die es zu glauben gilt.
8) Prinzip:
Gott ist Geist
Zusatzfrage: Was sind Konsequenzen
von Antwort b (Keine Begrenzungen ! Diese Tatsache erfordert Glauben). Was wäre, wenn Gott nicht Geist wäre? (Sehr begrenzt, keine Allgegenwart etc. möglich).
9) Prinzip:
Persönliche Anwendung
TiC 0 Lektion 3
Das
Wesen Gottes
Frage 1) Prinzip: Die Problematik der Gotteserkenntnis
Zusatzfragen: Zu a) Gibt es dafür Beispiele ? (ja, z.B. in den
Gottesvorstellungen der alten Griechen oder der Hindus; diese Götter sind z.B.
listig, betrügen, lügen etc.). Wodurch kann man Gott erkennen ?
(Gotteserkenntnis nur durch Offenbarung Gottes).
Frage 2) Prinzip: Gott ist der Schöpfer, Urheber, die Lebensquelle
Zusatzfragen: Welche
Beziehung hat Er nicht zur
Schöpfung?(Er ist nicht Teil der
Schöpfung, wie es der
Pantheismus lehrt).
Zu 2 b) Warum ist bei Betrachtung von Joh. 5,26 Jesu Tod so erstaunlich ?
(Weil es gewaltig ist, daß Der, der Leben in Sich hat, es freiwillig läßt, vgl.
auch Joh. 10,17-18). Was bedeutet es für
uns, daß Gott Leben in Sich hat ? (Wir können nur durch Ihn, in Ihm Leben
haben, sind auf Ihn angewiesen, von Ihm abhängig).
Frage 3) Prinzip. Gottes
Allwissenheit, Allgegenwart, Allmacht
Zusatzfragen: Wie wirken diese Eigenschaften auf dich, erzeugen sie Furcht
oder Trost? Wenn Furcht, was könnte falsch sein bei dir ? Wenn Trost, wer hat
das schon so erfahren ?
Frage 4) Prinzip: Gottes Wesen gibt mir Sicherheit, Geborgenheit.
Zusatzfragen: Glaubst du das?
Erfährst du das? Wenn nicht, woran kann das liegen?
Frage 5) Prinzip: Richtiges und falsches Verständnis der Liebe Gottes
Zusatzfragen: Was wäre, wenn Gott über Sünde hinweg sehen würde? (Keiner
könnte sich auf Ihn verlassen, Er wäre Sich selbst untreu). Worin hat Gottes Liebe, worin unsere Liebe ihren Ursprung? (Gottes
Liebe entspringt Seinem Wesen, unsere Liebe hat ihren Ursprung meistens in
unserem Begehren). Zu Gottes Liebe siehe
Verse wie Röm. 5,8 und ähnliche. Welche
Konsequenzen hat Gottes Liebe für uns?
(Er liebt uns so wie wir sind). Gibt
es den "lieben Gott" ? (Nein !)
Frage 6) Prinzip: Der Grund für Gottes Zorn
Zusatzfragen: Was kommt (zeitlich) vor dem Zorn Gottes ? (Seine Bemühungen
um uns in Liebe). Wie paßt diese
Eigenschaft Gottes mit Seiner Liebe zusammen?
Frage 7) Prinzip: Definition verschiedener Eigenschaften Gottes.
Richtige Reihenfolge: A, C, B, D.
Zusatzfragen: Das sind alles Eigenschaften, in denen wir Gott nachahmen
sollen. Was fällt dir am schwersten ?
Welche dieser Eigenschaften Gottes beeindruckt dich am meisten und warum?
Frage 8) Prinzip: Die Heiligkeit Gottes
Zusatzfragen: Was bedeutet Gottes Heiligkeit?
(Zusammenfassung in eigenen Worten erfragen).
Was bewirkt Gottes Heiligkeit? Welche Auswirkung soll Gottes Heiligkeit
in unserem Leben haben? (.Siehe 1. Petr. 1,16).
Frage 9) Prinzip: Anwendung in
unserem Leben
Zusatzfragen zu c) Wie können wir Gottes Wesen besser verstehen? (Durch
Bibelstudium und durch ernsthafte Nachfolge).
Warum ist es erstrebenswert, Gottes Wesen besser zu verstehen?
TiC 0
Lektion 4
Was ist der Mensch
1) Prinzip:
Der Ursprung des Menschen
Zusatzfragen: Welchen Unterschied macht der Glaube an Evolution oder an
Schöpfung im praktischen Leben ? Gibt es irgendwelche Konsequenzen moralischer
Art ? Wenn du die Antwort nicht genau weißt (Schöpfung oder Evolution), was
würdest du vorziehen ? Was scheint dir wahrscheinlicher zu sein ?
2) Prinzip: Der Sinn des Lebens
Zusatzfragen: Bis zu welchem Punkt sind Antworten a-c befriedigend ?
Welches Denkkonzept liegt den einzelnen Zielen zugrunde? (Daß wir für uns
selbst leben, daß wir das Maß aller Dinge sind) Was heißt es praktisch, Gott zu
verherrlichen? Beispiele dafür? Warum
sollte Gott wollen, daß wir IHN verherrlichen? (Weil ER Gott ist und wir Seine
Geschöpfe)
3) Prinzip:
Die Natur des Menschen (Leib, Seele, Geist)
Zusatzfragen: Worauf sind die Menschen heutzutage am meisten fixiert (Leib,
Seele oder Geist) und warum? Worauf legt Gott den Schwerpunkt?
4) Prinzip:
Die Natur des Menschen (geschaffen nach Gottes Bild)
Zusatzfragen: In welcher Weise sind wir Gott nicht ähnlich? (Äußere Erscheinung, göttliche Eigenschaften etc.,)
Welche Folge hat unsere Ebenbildlichkeit mit Gott? ( wir haben einen freien
Willen und sind so verantwortlich für unsere Entscheidungen).
5)
Prinzip: Die sündige Natur des Menschen
Zusatzfragen: Warum fällt es uns viel leichter, von anderen zu denken, sie
seien Sünder als von uns selbst? Beruhigt uns der Gedanke wirklich, daß andere
"noch schlechter" sind als wir?
Warum sterben wir? (Siehe Röm. 6,23)
6) Prinzip:
Der freie Wille des Menschen
Zusatzfragen: Wenn wir keinen freien Willen hätten, was wäre die
Alternative? (Wir wären Marionetten). Würde uns die Alternative besser
gefallen? Zu Antwort d: Wer bestimmt die "Umstände" und die
"Umwelt"? Wann sollte deiner Meinung nach Gott eingreifen in das
Leben von Menschen unter Umgehung ihres freien Willens?
7) Prinzip:
Gott kennt unser Leben völlig
Zusatzfrage: Wie fühlst du dich
bei dem Gedanken, daß Gott alles über dich weiß?
8) Prinzip:
Unsere Verantwortung für unser Leben
Zusatzfrage: Gefällt dir diese
Verantwortung oder würdest du sie lieber umgehen?
9) Prinzip:
Unsere persönliche Verantwortung Gott gegenüber
Zusatzfrage: Lies Röm. 8,29 und
Kol.1,16-17. Was sagen diese Verse aus und wie kann das praktisch werden in
deinem Leben?
TiC 0 Lektion 5
DAS PROBLEM
DER SÜNDE
1) Prinzip:
Die biblische Definition von Sünde
(Sünde
beginnt in den Gedanken, hat einen weitergefaßten Sinn als Leute gemeinhin
annehmen)
Bringe das Prinzip von Mt. 5,28 deutlich
heraus. Mache klar, daß wir hoffnungslos
verloren sind vor
Gott.
Zusatzfragen:
Welche Dinge nennt Gott Sünde, die wir Menschen längst nicht Sünde nennen?
Was
bedeutet: Jeder wandte sich auf seinen Weg?
2) Prinzip:
Der Ursprung der Sünde
Zusatzfragen:
Warum ist Stolz so schlimm für/vor Gott?
Ist Stolz heutzutage auch noch ein Problem des Menschen, falls ja, worin
zeigt sich Stolz? (Beispiele)
3) Prinzip:
Die Wurzel der Sünde im Menschen
Zusatzfragen:
Warum ist Unglaube Sünde?
Was
waren die Alternativen zum Unglauben? (Gott zum Lügner machen, dem Teufel mehr
vertrauen).
Warum
ist nicht Antwort c oder Antwort d richtig?
4) Prinzip:
Gott haßt Sünde
Sünde
ist unvereinbar mit dem Charakter Gottes.
Es
gibt keine wirkliche Abstufung bei Sünde (z.B. in läßliche oder Todsünde).
Zusatzfrage:
Warum haßt Gott Sünde?
(Unvereinbar
mit SEINEM Wesen, zerstört Gemeinschaft)
Der
zweite Teil der Frage 4 geht um die Konsequenzen der Sünde.
5) Prinzip:
Resultat der Sünde
Konzept des Todes (versch.
Arten), Konzept der Trennung.
Wie betreffen uns diese drei Arten des
Todes?
Was ist der Unterschied zwischen geistl.
und zweitem Tod?
TiC 0 Lektion
5/2
6 ) Prinzip: Gottes Lösung für das
Sündenproblem
Zusatzfragen:
Gott weiß doch, daß ich ein Sünder bin,
warum muß
ich es dann noch zugeben?
Falls wir
nicht zugeben, daß wir Sünder sind, was sagen wir damit über Gott aus? (ER ist ein Lügner)
Wenn
jemand bezahlt hat für dich, mußt du dann nochmal bezahlen?
Hätte Gott nicht eine andere Lösung für
dieses Problem suchen können?
7) Prinzip: Das bibl. Konzept der Buße - unsere Verantwortung
Zusatzfragen: Was ist falsch an a, c
und d ?
Was beweist Antwort b) bzgl. Buße? (Ernsthaftigkeit der Buße)
8) Prinzip: Unsere Verantwortung
Warum sind
alle Antworten wichtig?
Gehe jede
einzelne durch und unterstreiche ihre Wichtigkeit! Welcher Punkt ist für uns der schwierigste zu tun?
9) Prinzip: Persönliche Anwendung
TiC 0 Lektion 6
ÜBER DIE EWIGKEIT
1) Prinzip: Die zwei
verschiedenen Plätze der Ewigkeit
Zusatzfragen: Was ist der wesentliche
Unterschied zwischen diesen beiden Plätzen?
(Ort der Gemeinschaft mit Gott, Ort der
Qual und ohne Gemeinschaft mit Gott) Wann
sollen wir über Himmel und Hölle nachdenken?
(Als Jugendlicher, Erwachsener, Greis,
nie...... )
Warum lehnen heutzutage viele Menschen
das Konzept von Himmel und Hölle ab?
2) Prinzip: Die zwei Arten der Auferstehung
Zu Joh.
5,28-29 kann man evtl. noch Joh. 6,28-29 lesen, zur weiteren Klärung.
Warum finden
es viele Menschen angenehmer, nicht an eine Auferstehung zu glauben?
(Keine
Verantwortung für ihr Leben nötig).
Können wir
uns wirklich vorstellen, daß unsere Existenz völlig ausgelöscht werden sollte?
(Gott hat den
Menschen die Ewigkeit ins Herz gelegt, Pred. 3,11)
3) Prinzip: Die zwei Wahlmöglichkeiten der
Ewigkeit und ihre
Beziehung zu Jesus (Oder unsere Verantwortung diesbzgl.)
Warum ist es für Gott nur konsequent,
einen Ort zu schaffen, an dem die sind, die IHN nicht haben wollen?
Wäre es Liebe, wenn Gott jedem SEINE
Gemeinschaft aufzwingen würde?
(Falls jemand mit "ja"
antwortet, stelle die Frage, wozu Gott uns noch zwingen sollte und ob uns das
gefällt)
Können wir Gott verantwortlich machen,
wenn wir eines Tages in die Hölle kommen?
(Nein, ER hat Vorsorge für den Himmel
getroffen!)
Was mußt Du tun, um in den Himmel bzw.
in die Hölle zu kommen?
TiC 0 Lektion
6/2
4) Prinzip: Die Dauer der
Ewigkeit
Warum
ist das schwer zu verstehen? (Keine wirkl.
Vergleiche)
Wann
beginnt Deine persönliche Ewigkeit?
Wie
macht die Ewigkeit den Himmel schöner und die Hölle schrecklicher?
(Mögl.-
Illustration: Kleiner Vogel kommt einmal jährlich zum höchsten Berg der Erde
und wetzt seinen Schnabel daran. Wenn
der Berg weg ist, ist eine Sekunde der Ewigkeit vorbei).
Mit
welcher Person möchtest Du gerne die Ewigkeit verbringen und mit welcher Person
auf keinen Fall?
5) Prinzip: Der Zustand des Verlorenen in
der Hölle.
Warum kommen Leute in die Hölle?
Warum stimmt
z.B. Antwort d nicht?
Warum stimmt
Antwort e nicht? (Oder a oder b ?)
6) Prinzip: Widerlegung des Konzepts
"Fegefeuer"
Kann die
Hölle uns von Sünden reinigen?
Warum ist die
Strafe so schwer?
(Weil das
Angebot der Liebe so unermeßlich groß ist. Je größer die Chance, das Geschenk - desto größer die Verantwortung).
7) Prinzip: Einwände gegen das Konzept von
Hölle
zu a) Was
macht wahre Liebe nicht? (Sie zwingt niemanden!)
zu b) Benutzen wir (z.B. in der
Erziehung) manchmal das Konzept der Angst (Abschreckung)?
Diese Lehre warnt uns auch. Gottes Furcht soll uns zu Gott schieben,
SEINE Liebe uns ziehen.
zu c) Ist Gott unfair, wenn ER doch die
Bedingungen klar genannt hat?
8) Prinzip: Das Konzept des Himmels. Die Bedingungen der Erlösten
Was macht Leute geeignet für den Himmel?
Warum
beschreibt Gott den Himmel?
9) Prinzip: Persönliche Erfahrung
TiC 0
Lektion 7
JESUS
DER MESSIAS
Messias = hebräisch "der Gesalbte", Christus =
entspr. griech. Wort
1) Prinzip: Die Bedeutung des
Messias od. Der Zweck SEINER Sendung.
Beachte in V 26, im Grundtext
wörtlich:"ICH BIN",der mit
dir redet:
"ICH
BIN" entspricht dem JAHWE des AT - Identifikation Jesu mit Jahwe.
Was heißt: ER wird uns alles
verkündigen?
Woher wußte die Frau vom Messias? (aus
dem AT)
Wie erkannte die Frau Christus? (durch
SEINE Worte)
Wie erkennen wir den Messias heutzutage?