Zum Gebrauch der TiC-Arbeitsblätter

 

 

Etwa 1989 haben wir in der Gemeinde Bad Kissingen in einem Hauskreis "Training im Christentum 0" durchgearbeitet, leider mit wenig Gewinn. Das lag daran, daß wir eine falsche Methode benutzten.  Gutes Werkzeug ist aber nur dann gut, wenn man es richtig gebraucht und um den richtigen Gebrauch der Trainingskurse geht es mir in den vorliegenden Arbeitsblättem.

 

1990/91 hatte ich Gelegenheit, in Jean Gibson's Heimatgemeinde in San Leandro (Kalifornien) den effektiven Einsatz der Trainingskurse kennenzulernen.  Seitdem haben wir damit in der Gemeinde Bad Kissingen sehr positive Erfahrungen gemacht, die ich gerne weitergeben möchte. Ich bin nämlich davon überzeugt, daß die Kurse bei entsprechendem Einsatz sehr gewinnbringend sein können.

 

Grundsätzliches zur Methode

 

Der Inhalt der einzelnen Lektionen sollte im günstigsten Fall fünfmal bzw. in fünf Schritten vermittelt werden.

 

1. Sorgfältiges Lesen der Lektion

Jeder Teilnehmer eines TIC-Kurses sollte sich zu Hause mit dem Text der Lektion vertraut machen und die angegebenen Bibelverse nachschlagen.

 

2. Beantwortung der Fragen

Von jedem Teilnehmer wird erwartet, daß er die Fragen am Ende der Lektion beantwortet. Dies sollte zweckmäßigerweise auf einem gesonderten kopierten Blatt geschehen, das dann vom Kursleiter eingesammelt werden kann.

 

3.Einführungsvortrag in die Lektion

Die Teilnehmer kommen vorbereitet zum Treffen (z.B. in einem Hauskreis) zusammen

und hören einen kurzen Einführungsvortrag.

Dieser sollte nicht länger als 15-20 Minuten dauern.  Der Vortragende sollte darin die

wichtigsten Wahrheiten der Lektion erklären.  Solch eine Einführung ist von Vorteil,

weil damit ein guter Grund gelegt wird für das    Gespräch. Außerdem gibt die Einführung einen Einstieg in das Thema für solche, die aus irgendeinem Grund unvorbereitet kommen.

Für jede Lektion habe ich eine mögliche Gliederung entworfen.  Wer damit etwas anfangen kann, kann sie als Gerüst benutzen. Mancher wird lieber eine eigene Gliederung erstellen, die ihm mehr entspricht.

Sehr empfehlen möchte ich die Verwendung von einigen guten Illustrationen bei jedem Vortrag.  Diese können eine entscheidende Hilfe sein, eine geistliche Wahrheit zu verdeutlichen. Im Anhang nenne ich ein Beispiel für eine gute Illustration und weise auf entsprechende Literatur hin.

 

 

 

 

Zum Gebrauch der TiC - Arbeitsblätter Seite 2    

 

4. Das Gespräch über die Lektion

 

Das ist das Kernstück der Belehrung und dafür sollte genügend Zeit vorhanden sein (mindestens 60 Minuten).  Der Gesprächsleiter hat die Aufgabe, durch geschickte Fragen die Teilnehmer zum Verständnis des jeweiligen Prinzips zu führen, das hinter jeder Frage steht.  Es reicht keineswegs aus, nur die richtige Antwort herauszufinden.  Wesentlich ist es, daß möglichst jeder Teilnehmer die grundsätzliche Wahrheit jeder Antwort wirklich erfaßt.  Aus diesem Grund habe ich diese Arbeitsblätter geschrieben, in denen ich das jeweilige Prinzip aufzeige und Zusatzfragen vorschlage.

Das Prinzip soll deutlich machen, welche geistliche Wahrheit verstanden werden soll.

Die Zusatzfragen sollen dazu dienen, zur grundsätzlichen Wahrheit hinzuführen. Der

Gesprächsleiter sollte auch eigene Zusatzfragen verwenden, bis er sicher ist, daß die Teilnehmer das Prinzip verstanden haben.  Für den Lemerfolg ist es entscheidend, daß der Teilnehmer selbst durch Fragen dahin geführt wird, die richtige Antwort zu formulieren (auszusprechen) und auch zu wissen, warum die Antwort richtig ist.  Eine Wahrheit, die man selbst gefunden und ausgesprochen hat, prägt sich erheblich besser ein als nur Gehörtes.  Dadurch wird ein oberflächliches Wissen vermieden, wie es leider oft anzutreffen ist.  Natürlich geht es letztlich bei diesen Kursen nicht um Wissensvermittlung, sondern um Lebensveränderung, aber vor der Anwendung muß das richtige Verständnis stehen. Als Hilfe für die Leitung eines Gesprächskreises beachte bitte auch die Tips zur Gesprächsführung.

 

 

5. Das Durchsehen des ausgefüllten Fragebogens

Wenngleich sich dieser Punkt nicht immer verwirklichen läßt (vor allem bei TIC 0, wenn die Teilnehmer nicht gläubig sind), sollte er angestrebt werden. Der Kursleiter sollte die jeweiligen Antworten mit ermutigenden und lobenden Bemerkungen versehen, wenn sie richtig sind.  Das ist sehr motivierend!  Sind die Antworten falsch, sollten sie in einer guten Weise berichtigt werden.  Bei gravierenden Fehlern sollte der Leiter den Teilnehmer persönlich darauf ansprechen.

 

Durch diese fünf Schritte wird der Teilnehmer - seine aktive Mitarbeit vorausgesetzt - wirklich vertraut werden mit dem jeweiligen Thema und er sollte in der Lage sein, die gelernte, verstandene Wahrheit in seinem Leben anzuwenden.

 

 

 

Es ist mein Wunsch und mein Gebet, daß das an vielen Orten geschieht.  Möge Gott Gnade schenken, daß bei der Durchführung dieser Trainingskurse zahlreiche Menschen zum lebendigen Glauben kommen und Gläubige befestigt werden und Wachstum im Herrn erleben.

 

 

 

 

 

Anhang: Beispiel für eine geeignete Illustration

 

Beim Thema Stellvertretung kann man z.B. folgende Illustration verwenden :...

In den Urwäldern Südamerikas müssen Hirten manchmal ihre Büffelherden über den Fluß bringen, wenn auf der einen Seite alles abgeweidet ist.  Im Fluß sind aber Piranhas, beutegierige Fische mit scharfen Zähnen.  Deshalb nehmen die Hirten einen Büffel, ritzen ihn blutig und treiben ihn ins Wasser.  Die Piranhas fallen über ihn her und haben ihn bald bis auf das Skelett abgenagt. Oberhalb dieser Opferstätte hat inzwischen die übrige Herde den Fluß überquert und ist so gerettet.

 

So hat auch der Herr Jesus durch Sein einmaliges Opfer eine große Herde vor dem Tod bewahrt. (Entnommen aus dem Buch "Hört ein Gleichnis").

 

 

Literaturhinweise

 

*      Hört ein Gleichnis.  Beispiele für die Wahrheiten der Bibel

*      Mach ein Fenster dran ! Beispiele für die Wahrheiten der Bibel 2

 

Diese beiden Bücher sind herausgegeben von Heinz Schäfer im Christlichen Verlagshaus GmbH Stuttgart.

Meines Wissens gibt es auch noch zwei Folgebände in dieser Reihe "Beispiele für die Wahrheiten der Bibel".

 

 

Für den englischsprachigen Leser:

 

 

* Illustrations for Biblical Preaching Edited by Michael P.Green

Baker Book House, Grand Rapids, Michigan 49516

 

 

* Our Daily Bread -For Personal and Family Devotions.

In diesen Heftchen sind kurze Gedankenanstöße zu einem biblischen Text, sehr oft mit einer treffenden Illustration versehen.

Zu bestellen sind die Heftchen bei:

Radio Bible Class

Box 1, Camforth, Lancs., England LA5 9ES

 

 

Nun wünsche ich allen Lesern Gottes reichen Segen beim Arbeiten mit diesen Büchem und mit diesem Material.

 

(Wolfgang Seit, Hardgraben 4, 97688 Bad Kissingen, 0971/65036)

 

 

 

 

 

 

TiC 0                            Lektion 1

                          Dein Wort ist Wahrheit

 

1 ) Prinzip.  Wahrheit existiert

Zusatzfragen: Was wäre, wenn Antwort a richtig wäre ? Welche Konsequenzen hätte es für uns, wenn b oder c richtig wären ? Warum ist unser Verständnis von Wahrheit wichtig für unser Leben ? (Was wir für wahr halten, wird unser Leben prägen).

 

2) Prinzip: Vermittlung der Wahrheit vor Christus (oder-. Die Quelle der Wahrheit)

Zusatzfragen:       Was ist ein Prophet ? (Grundsätzlich jemand, der Gottes Wort von Gott empfängt und an Menschen weitergibt, was nicht notwendigerweise Zukünftiges beinhalten muß).  Zu Frage 2 c siehe Verse wie 2. Petr . 1,21 und 2. Tim. 3,16.

 

3)      Prinzip.  Die größte Quelle der Wahrheit

Zusatzfragen:       Zu 3 a siehe auch Joh. 1 . Was bedeutet es, daß Jesus das Wort Gottes genannt wird ? (ER ist d i e Mitteilung Gottes an die Menschen ! ) Wer kann nur eine solche Aussage machen wie in Joh. 14,6 ? (Eigentlich nur Gott).

 

4) Prinzip: Die Schrift, bestätigt durch Christus (Das Zeichen der Wahrheit)

Zusatzfragen:       Was sagt uns dieser Vers (Luk. 24,44) über den Hauptinhalt des Alten Testamentes ? (Jesus ist eigentlich der Hauptinhalt.  Luther sagt: Die Schrift treibt Christus. ) Jesu Stellung zu den AT-Begebenheiten war, daß ER sie wörtlich und historisch nahm.  Welche Stellung sollten wir zu diesen AT-Begebenheiten einnehmen? (Am besten dieselbe wie der Herr Jesus auch !)

 

5) Prinzip: Die Bibel muß angenommen oder abgelehnt werden als Ganzes.

(Die Einheit der Bibel in AT und NT)

Zusatzfragen:       Was passiert, wenn w i r uns aussuchen, was wir für wahr halten und was nicht? (Wir sind dann der Richter über das Wort Gottes).

 

6) Prinzip.  Wahrheit, bestätigt im NT

Sie empfingen die Worte von Gott, sie waren Auqenzeugen.

Zusatzfrage:            Waren sie zuverlässige Augenzeugen ?

 

7)Prinzip: Wahrheit mißverstanden

Zusatzfrage:  Gibt es heute auch noch religiöse Führer, die einen ähnlichen Fehler begehen? (An dieser Stelle evtl. kurzer Hinweis auf die Bibelkritik, die ja so verbreitet ist).

 

8)Prinzip: Ziel (oder Zweck) der Wahrheit

Zusatzfragen:   Geht es nur um Wissensvermehrung, wenn wir die Bibel studieren? Mit welcher Haltung sollten wir an die Bibel herangehen ? (Bereitschaft zum Gehorsam, das zu tun, was wir erkennen).

 

9)Prinzip: Was glaubst du, ist die Bibel?

 Wenn jemand d ankreuzt, frage konkret nach den Widersprüchen.

 

 

TiC0                              Lektion 2

                          Die Person Gottes

1) Prinzip: Biblische und falsche Ansichten über Gott

Zusatzfragen: Was wäre, wenn Gott eine Idee, eine Kraft, ein Mensch wäre ? (Verdeutliche die Konsequenzen jedes dieser falschen Konzepte).  Was sind die Begrenzungen dieser falschen Konzepte? (Wenn Gott z.B. nur eine Idee oder Kraft wäre, könnten wir nie eine Beziehung zu Ihm haben).  Welche Konsequenzen hat Antwort d?

2) Prinzip: Persönliche Vorstellung von Gott

Zusatzfragen: An was denkst du zuerst, wenn du an Gott denkst?  Was sind einige richtige biblische Bezeichnungen für Gott (z.B. Hirte, König, Richter, Heiland, Zufluchtsort, Schirm etc.) und was sagen uns diese Bezeichnungen über Gott ?

3) Prinzip: Vorstellung von Gott

Zusatzfrage: Was muß alles in einer guten Antwort enthalten sein?

(Vorschläge: Geist, ewige Existenz, Schöpfer, höchste Autorität,

Vollkommenheit, Liebe zu allen Menschen, Richter jedes Menschen, Gottes Selbstoffenbarung in Jesus, Gottes Wunsch nach Gemeinschaft mit den Menschen).

4) Prinzip.  Die Selbstverständlichkeit (oder Offensichtlichkeit) der Existenz Gottes

Frage zu 4 a: Warum hat es Gott nicht nötig, sich selbst zu beweisen oder Seine Existenz zu rechtfertigen ?

Frage zu 4 b) Was sollten wir tun im Licht der Existenz Gottes ? (Ihn verherrlichen, Ihm danken).

Fragen zu 4 c) Falls du nicht an die Existenz Gottes glaubst, was würde dich überzeugen ? Vor 2000 Jahren haben viele Menschen in Israel Jesus Christus persönlich gesehen, haben sie deshalb auch an Ihn geglaubt ? Wenn nein, warum nicht?

5) Prinzip: Biblische Sicht von Gott

Zusatzfragen: Woher wissen wir, daß Antwort d nicht richtig ist ?  Wie beeinflußt deine Vorstellung von Gott dein Leben ?

6) Prinzip: Frage nach der Existenz von anderen Göttern bzw.  Götzen

Zusatzfrage: Was steht hinter Götzen ? (vgl. dazu 1. Kor. 10,19 - 20).

 

7) Prinzip: Die Dreieinheit (oder Dreieinigkeit) Gottes

Gibt es irgendwelche Beispiele, die uns helfen, Gottes Dreieinheit. zu verstehen ?

(evtl.  Beispiel von Wasser in den Erscheinungsformen Wasser, Wasserdampf und Eis bei gleicher chemischer Formel).

Letztlich ist dieses Konzept für den menschlischen Verstand nicht wirklich völlig faßbar, aber trotzdem eine Tatsache, die es zu glauben gilt.

 

8) Prinzip: Gott ist Geist

Zusatzfrage:     Was sind Konsequenzen von Antwort b (Keine Begrenzungen ! Diese Tatsache erfordert Glauben).  Was wäre, wenn Gott nicht Geist wäre?  (Sehr begrenzt, keine Allgegenwart etc. möglich).

 

9) Prinzip: Persönliche Anwendung

 

 

 

 

TiC 0                                    Lektion 3

                                 Das Wesen Gottes

Frage 1) Prinzip: Die Problematik der Gotteserkenntnis

Zusatzfragen: Zu a) Gibt es dafür Beispiele ? (ja, z.B. in den Gottesvorstellungen der alten Griechen oder der Hindus; diese Götter sind z.B. listig, betrügen, lügen etc.). Wodurch kann man Gott erkennen ? (Gotteserkenntnis nur durch Offenbarung Gottes).

Frage 2) Prinzip: Gott ist der Schöpfer, Urheber, die Lebensquelle

                        Zusatzfragen: Welche Beziehung hat Er nicht zur Schöpfung?(Er ist nicht Teil der

                        Schöpfung, wie es der Pantheismus lehrt).

Zu 2 b) Warum ist bei Betrachtung von Joh. 5,26 Jesu Tod so erstaunlich ? (Weil es gewaltig ist, daß Der, der Leben in Sich hat, es freiwillig läßt, vgl. auch Joh. 10,17-18).  Was bedeutet es für uns, daß Gott Leben in Sich hat ? (Wir können nur durch Ihn, in Ihm Leben haben, sind auf Ihn angewiesen, von Ihm abhängig).

 

Frage 3) Prinzip.  Gottes Allwissenheit, Allgegenwart, Allmacht

Zusatzfragen: Wie wirken diese Eigenschaften auf dich, erzeugen sie Furcht oder Trost? Wenn Furcht, was könnte falsch sein bei dir ? Wenn Trost, wer hat das schon so erfahren ?

Frage 4) Prinzip: Gottes Wesen gibt mir Sicherheit, Geborgenheit.

 Zusatzfragen: Glaubst du das? Erfährst du das? Wenn nicht, woran kann das liegen?

 

Frage 5) Prinzip: Richtiges und falsches Verständnis der Liebe Gottes

Zusatzfragen: Was wäre, wenn Gott über Sünde hinweg sehen würde? (Keiner könnte sich auf Ihn verlassen, Er wäre Sich selbst untreu).  Worin hat Gottes Liebe, worin unsere Liebe ihren Ursprung? (Gottes Liebe entspringt Seinem Wesen, unsere Liebe hat ihren Ursprung meistens in unserem Begehren).  Zu Gottes Liebe siehe Verse wie Röm. 5,8 und ähnliche.  Welche Konsequenzen hat Gottes Liebe für uns? (Er liebt uns so wie wir sind).  Gibt es den "lieben Gott" ? (Nein !)

Frage 6) Prinzip: Der Grund für Gottes Zorn

Zusatzfragen: Was kommt (zeitlich) vor dem Zorn Gottes ? (Seine Bemühungen um uns in Liebe).  Wie paßt diese Eigenschaft Gottes mit Seiner Liebe zusammen?

 

Frage 7) Prinzip: Definition verschiedener Eigenschaften Gottes.

Richtige Reihenfolge: A, C, B, D.

Zusatzfragen: Das sind alles Eigenschaften, in denen wir Gott nachahmen sollen.  Was fällt dir am schwersten ? Welche dieser Eigenschaften Gottes beeindruckt dich am meisten und warum?

Frage 8) Prinzip: Die Heiligkeit Gottes

Zusatzfragen: Was bedeutet Gottes Heiligkeit? (Zusammenfassung in eigenen Worten erfragen). Was bewirkt Gottes Heiligkeit? Welche Auswirkung soll Gottes Heiligkeit in unserem Leben haben? (.Siehe 1. Petr. 1,16).

 

Frage 9) Prinzip:  Anwendung in unserem Leben

Zusatzfragen zu c) Wie können wir Gottes Wesen besser verstehen? (Durch Bibelstudium und durch ernsthafte Nachfolge). Warum ist es erstrebenswert, Gottes Wesen besser zu verstehen?

 

 

TiC 0                             Lektion 4

                             Was ist der Mensch

 

 

1) Prinzip: Der Ursprung des Menschen

Zusatzfragen: Welchen Unterschied macht der Glaube an Evolution oder an Schöpfung im praktischen Leben ? Gibt es irgendwelche Konsequenzen moralischer Art ? Wenn du die Antwort nicht genau weißt (Schöpfung oder Evolution), was würdest du vorziehen ? Was scheint dir wahrscheinlicher zu sein ?

 

2) Prinzip: Der Sinn des Lebens

Zusatzfragen: Bis zu welchem Punkt sind Antworten a-c befriedigend ? Welches Denkkonzept liegt den einzelnen Zielen zugrunde? (Daß wir für uns selbst leben, daß wir das Maß aller Dinge sind) Was heißt es praktisch, Gott zu verherrlichen?  Beispiele dafür? Warum sollte Gott wollen, daß wir IHN verherrlichen? (Weil ER Gott ist und wir Seine Geschöpfe)

 

3) Prinzip: Die Natur des Menschen (Leib, Seele, Geist)

Zusatzfragen: Worauf sind die Menschen heutzutage am meisten fixiert (Leib, Seele oder Geist) und warum? Worauf legt Gott den Schwerpunkt?

 

4) Prinzip: Die Natur des Menschen (geschaffen nach Gottes Bild)

Zusatzfragen: In welcher Weise sind wir Gott nicht ähnlich? (Äußere Erscheinung, göttliche Eigenschaften etc.,) Welche Folge hat unsere Ebenbildlichkeit mit Gott? ( wir haben einen freien Willen und sind so verantwortlich für unsere Entscheidungen).

 

5) Prinzip:  Die sündige Natur des Menschen

Zusatzfragen: Warum fällt es uns viel leichter, von anderen zu denken, sie seien Sünder als von uns selbst? Beruhigt uns der Gedanke wirklich, daß andere "noch schlechter" sind als wir? Warum sterben wir? (Siehe Röm. 6,23)

 

6) Prinzip: Der freie Wille des Menschen

Zusatzfragen: Wenn wir keinen freien Willen hätten, was wäre die Alternative? (Wir wären Marionetten). Würde uns die Alternative besser gefallen? Zu Antwort d: Wer bestimmt die "Umstände" und die "Umwelt"? Wann sollte deiner Meinung nach Gott eingreifen in das Leben von Menschen unter Umgehung ihres freien Willens?

 

7) Prinzip: Gott kennt unser Leben völlig

Zusatzfrage:     Wie fühlst du dich bei dem Gedanken, daß Gott alles über dich weiß?

 

8) Prinzip: Unsere Verantwortung für unser Leben

Zusatzfrage:     Gefällt dir diese Verantwortung oder würdest du sie lieber umgehen?

 

9) Prinzip: Unsere persönliche Verantwortung Gott gegenüber

Zusatzfrage:     Lies Röm. 8,29 und Kol.1,16-17. Was sagen diese Verse aus und wie kann das praktisch werden in deinem Leben?

 

 

TiC 0                                                        Lektion 5

DAS PROBLEM DER SÜNDE

 

 

1)    Prinzip: Die biblische Definition von Sünde

      

       (Sünde beginnt in den Gedanken, hat einen weitergefaßten Sinn als Leute gemeinhin annehmen)

 

       Bringe das Prinzip von Mt. 5,28 deutlich heraus.  Mache klar, daß wir hoffnungslos verloren sind vor Gott.

       Zusatzfragen: Welche Dinge nennt Gott Sünde, die wir Menschen längst nicht Sünde nennen?

       Was bedeutet: Jeder wandte sich auf seinen Weg?

 

2)    Prinzip: Der Ursprung der Sünde

       Zusatzfragen: Warum ist Stolz so schlimm für/vor Gott? Ist Stolz heutzutage auch noch ein Problem des Menschen, falls ja, worin zeigt sich Stolz? (Beispiele)

 

3)    Prinzip: Die Wurzel der Sünde im Menschen

       Zusatzfragen: Warum ist Unglaube Sünde?

       Was waren die Alternativen zum Unglauben? (Gott zum Lügner machen, dem Teufel mehr vertrauen).

       Warum ist nicht Antwort c oder Antwort d richtig?

 

4)    Prinzip: Gott haßt Sünde

 

       Sünde ist unvereinbar mit dem Charakter Gottes.

       Es gibt keine wirkliche Abstufung bei Sünde (z.B. in läßliche oder Todsünde).

       Zusatzfrage: Warum haßt Gott Sünde?

       (Unvereinbar mit SEINEM Wesen, zerstört Gemeinschaft)

 

       Der zweite Teil der Frage 4 geht um die Konsequenzen der Sünde.

 

5)    Prinzip: Resultat der Sünde

 

       Konzept des Todes (versch. Arten), Konzept der Trennung.

       Wie betreffen uns diese drei Arten des Todes?

       Was ist der Unterschied zwischen geistl. und zweitem Tod?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TiC 0                                                       Lektion 5/2

 

6 )     Prinzip: Gottes Lösung für das Sündenproblem

 

          Zusatzfragen: Gott weiß doch, daß ich ein Sünder bin,

          warum muß ich es dann noch zugeben?

 

          Falls wir nicht zugeben, daß wir Sünder sind, was sagen wir damit über Gott aus?       (ER ist ein Lügner)

 

          Wenn jemand bezahlt hat für dich, mußt du dann nochmal bezahlen?

          Hätte Gott nicht eine andere Lösung für dieses Problem suchen können?

 

7)      Prinzip: Das bibl.  Konzept der Buße - unsere Verantwortung

          Zusatzfragen: Was ist falsch an a, c und d ?

          Was beweist Antwort b) bzgl.  Buße? (Ernsthaftigkeit der Buße)

 

8)      Prinzip: Unsere Verantwortung

 

          Warum sind alle Antworten wichtig?

          Gehe jede einzelne durch und unterstreiche ihre Wichtigkeit!  Welcher Punkt ist     für uns der schwierigste zu tun?

 

9)      Prinzip: Persönliche Anwendung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TiC 0                                                        Lektion 6

 

ÜBER DIE EWIGKEIT

 

 

 

1)    Prinzip: Die zwei verschiedenen Plätze der Ewigkeit

       Zusatzfragen: Was ist der wesentliche Unterschied zwischen diesen beiden       Plätzen?

       (Ort der Gemeinschaft mit Gott, Ort der Qual und ohne Gemeinschaft mit Gott)   Wann sollen wir über Himmel und Hölle nachdenken?

       (Als Jugendlicher, Erwachsener, Greis, nie...... )

       Warum lehnen heutzutage viele Menschen das     Konzept von Himmel und Hölle ab?

 

2)    Prinzip: Die zwei Arten der Auferstehung

 

       Zu Joh. 5,28-29 kann man evtl. noch Joh. 6,28-29 lesen, zur weiteren Klärung.

 

       Warum finden es viele Menschen angenehmer, nicht an eine Auferstehung zu    glauben?

       (Keine Verantwortung für ihr Leben nötig).

       Können wir uns wirklich vorstellen, daß unsere Existenz völlig ausgelöscht    werden sollte?

       (Gott hat den Menschen die Ewigkeit ins Herz gelegt, Pred. 3,11)

 

3)    Prinzip: Die zwei Wahlmöglichkeiten der Ewigkeit und ihre

Beziehung zu Jesus (Oder unsere Verantwortung diesbzgl.)

 

Warum ist es für Gott nur konsequent, einen Ort zu schaffen, an dem die sind, die IHN nicht haben wollen?

Wäre es Liebe, wenn Gott jedem SEINE Gemeinschaft aufzwingen würde?

(Falls jemand mit "ja" antwortet, stelle die Frage, wozu Gott uns noch zwingen sollte und ob uns das gefällt)

Können wir Gott verantwortlich machen, wenn wir eines Tages in die Hölle kommen?

(Nein, ER hat Vorsorge für den Himmel getroffen!)

Was mußt Du tun, um in den Himmel bzw. in die Hölle zu kommen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TiC 0                                          Lektion 6/2

 

4)    Prinzip: Die Dauer der Ewigkeit

       Warum ist das schwer zu verstehen? (Keine wirkl. Vergleiche)

       Wann beginnt Deine persönliche Ewigkeit?

       Wie macht die Ewigkeit den Himmel schöner und die Hölle schrecklicher?

       (Mögl.- Illustration: Kleiner Vogel kommt einmal jährlich zum höchsten Berg der Erde und wetzt seinen Schnabel daran.  Wenn der Berg weg ist, ist eine Sekunde der Ewigkeit vorbei). 

       Mit welcher Person möchtest Du gerne die Ewigkeit verbringen und mit welcher Person auf keinen Fall?

5)    Prinzip: Der Zustand des Verlorenen in der Hölle.

      Warum kommen Leute in die Hölle?

       Warum stimmt z.B. Antwort d nicht?

       Warum stimmt Antwort e nicht? (Oder a oder b ?)

 

6)    Prinzip: Widerlegung des Konzepts "Fegefeuer"

       Kann die Hölle uns von Sünden reinigen?

       Warum ist die Strafe so schwer?

       (Weil das Angebot der Liebe so unermeßlich groß    ist.  Je größer die Chance, das     Geschenk - desto größer die Verantwortung).

 

7)    Prinzip: Einwände gegen das Konzept von Hölle

       zu a) Was macht wahre Liebe nicht? (Sie zwingt niemanden!)

zu b) Benutzen wir (z.B. in der Erziehung) manchmal das Konzept der Angst (Abschreckung)? 

Diese Lehre warnt uns auch.  Gottes Furcht soll uns zu Gott schieben, SEINE Liebe uns ziehen.

zu c) Ist Gott unfair, wenn ER doch die Bedingungen klar genannt hat?

 

8)    Prinzip: Das Konzept des Himmels.  Die Bedingungen der Erlösten

      

       Was macht Leute geeignet für den Himmel?

       Warum beschreibt Gott den Himmel?

 

9)    Prinzip: Persönliche Erfahrung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TiC 0                                                 Lektion 7

                                              JESUS DER MESSIAS

Messias = hebräisch "der Gesalbte", Christus = entspr. griech.  Wort

1)    Prinzip: Die Bedeutung des Messias od.  Der Zweck SEINER Sendung.

       Beachte in V 26, im Grundtext wörtlich:"ICH BIN",der mit dir redet:

        "ICH BIN" entspricht dem JAHWE des AT - Identifikation Jesu mit Jahwe.

   Was heißt: ER wird uns alles verkündigen?

 

       Woher wußte die Frau vom Messias? (aus dem AT)

       Wie erkannte die Frau Christus? (durch SEINE Worte)

       Wie erkennen wir den Messias heutzutage?